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Der menschliche Lebensraum wird durch die zunehmende Mobilität und die rasante Verkehrsentwicklung nachhaltig verändert. Das steigende Verkehrsaufkommen verschärft alle damit verbundenen Probleme. Unerwünschte Folgen müssen auf ein für Mensch und Umwelt erträgliches und hinnehmbares Maß reduziert werden.

Die Anzahl der im Straßenverkehr verletzten und getöteten Menschen nimmt vor allem auf Grund des technischen Fortschritts weiter ab. Zufriedenheit mit den erzielten Erfolgen, die in ein Nachlassen der Anstrengungen bei der Unfallprävention münden könnte, wäre aber fatal.

Verkehrserziehung ist ein Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Sie ist zwar kein eigenständiges Unterrichtsfach, aber als ein verpflichtendes Unterrichtsprinzip ist sie Bestandteil des Unterrichts in allen Schularten.

Verkehrserziehung leistet Beiträge gleichermaßen zur Sicherheitserziehung, Sozialerziehung, Umwelterziehung und Gesundheitserziehung. Sie ist Werteerziehung für eine hoch gefährdete Altersgruppe und gilt als der wichtigste „Nebenlehrplan“ überhaupt.

Schulische Verkehrserziehung hat folgende Aufgaben:

  • Sie hilft den Kindern und Jugendlichen, sich im Verkehr sicherheitsbewusst und verkehrsgerecht zu bewegen und größer werdende Mobilitätsradien selbständig und umweltbewusst zu bewältigen.
  • Sie vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein kritisches Verständnis für den Verkehr und seine Komponenten und befähigt sie damit, an der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse mitzuwirken.